Ein echter Sozialfond – ohne CDU,WBV und FDP

Sozialfonds ja – aber bitte nicht für alle sozialen Einrichtungen !

In der heutigen Ratssitzung ist ein Sozialfonds in Höhe von 50.000 € beschlossen worden. So weit so gut, mag gedacht sein. Doch leider sind viele Gruppen von diesen Fond ausgeschlossen.

Es können nur Anträge gestellt werden, wenn es sich um eine rein Ehrenamtsgruppe handelt. Das heißt, sobald eine hauptamtliche Kraft engagiert worden ist, ist die Gruppe vom Sozialfonds ausgeschlossen. Leider ist bei dem Antrag der CDU/WBV vergessen worden, das die Überzahl an sozial tätigen Gruppen ihre Arbeit ohne eine hauptamtlichen Kraft nicht leisten können oder gar dürfen. Darum war es das Ziel der Gruppe GrünUnabhängigSozial (GUS) alle sozial tätigen Gruppen an diesem Fond Teilhaben zu lassen. Dieses wurde leider mit knapper Mehrheit vereitelt. Es ist ein bitterer Tag und eine herbe Enttäuschung für das soziale Leben in unserer Stadt Wilhelmshaven. Die grüne Stadt am Meer, aber die sozial kalte Stadt am Meer.

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Sicherungskonzept für Selbsthilfekontaktstelle beschlossen

Politik und soziale Organisationen beschließen gemeinsames Sicherungskonzept

Foto von links: Antje Kloster, Michael von den Berg, Anke Wellnitz, Frank Uwe Walpurgis, Ulf Berner, Hartmut Tammen-Henke, Frank Oltmann.
Foto von links: Antje Kloster, Michael von den Berg, Anke Wellnitz, Frank Uwe Walpurgis, Ulf Berner, Hartmut Tammen-Henke, Frank Oltmann.

In konstruktiven Gesprächen haben sich Vertreter von SPD, Bündnis 90/Die Grünen, Unabhängige Wählergemeinschaft Wilhelmshaven (UWG WHV), QUEERströmung e.V., Selbsthilfekontaktstelle Wittmund-Wilhelmshaven (SeKo) und Arbeitsloseninitiative Friesland-Wilhelmshaven (ALI) auf ein gemeinsam getragenes Konzept zur Existenzsicherung der SeKo und zur langfristigen Sicherung aller sozialen Einrichtungen der Stadt geeinigt.

Wilhelmshaven, 14.02.2016 – Auf Initiative der Selbsthilfekontaktstelle Wittmund-Wilhelmshaven und des QUEERströmung e.V. haben sich nach mehreren intensiven und konstruktiven Gesprächen die Vertreter der teilnehmenden Parteien und Organisationen auf ein Konzept geeinigt, das von der SPD Wilhelmshaven in die Diskussion eingebracht worden war. Dieses Konzept soll zunächst das Überleben der Selbsthilfekontaktstelle für dieses Jahr sichern, langfristig aber bei Bedarf auch die sozialen Einrichtungen unserer Stadt finanziell unterstützen soll.

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