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Verlegung des Beratungszentrums für junge Arbeitslose nicht sinnvoll

UWG und Bündnis 90/Die Grünen lehnen Veränderung ab

Der Rat soll in seiner Sitzung am Mittwoch, 16.12.2015, darüber entscheiden, ob die Beratungsstelle für junge Arbeitslose unter 25 Jahren vom bisherigen Standort am Totenweg (ehemals GAQ) in das Haupthaus des Jobcenters in die Schillerstraße verlegt wird. Diese angedachte Veränderung lehnen sowohl die Fraktionen von  Unabhängiger Wählergemeinschaft Wilhelmshaven (UWG WHV) als auch von Bündnis 90/Die Grünen entschieden ab.

Barbara Ober-Bloibaum (Grüne), Mitglied im  Personalausschuss der Stadt und viele Jahre selber im Bereich Wiedereingliederung von arbeitslosen Jugendlichen tätig, kann dem von der Verwaltung vorgelegten  Beschlussvorschlag nicht folgen. Derselben Auffassung ist auch Frank Uwe Walpurgis (UWG), der zudem in seiner Aufgabe als Vorsitzender des Sozialausschusses einen  Umzug der Beratungsstelle ablehnt. Beide Politiker im Rat sind der Auffassung, dass die jungen Menschen mit der bisherigen Einrichtung im Totenweg vertraut sind und  durch die Zusammenarbeit mit den dortigen Sachbearbeitern immer von Vertrauen, Offenheit und Respekt geprägt war. Gerade für junge Menschen ist es von besonderer  Bedeutung, einen ungestörten Rückzugsraum für vertrauensvolle Gespräche und Beratungen zu haben. Das könne man in der Schillerstraße nicht erreichen, sind sich Ober- Bloibaum und Walpurgis einig.

 

Nur eineinhalb Jahre nach dem bisher geltenden Ratsbeschluss vom 18. Juni 2014 – der übrigens einstimmig gefasst wurde, die Beratung für  junge Arbeit suchende Menschen in den bisherigen Räumen zu belassen, soll auf einmal ad hoc eine Veränderung eintreten. Als Grund werden Anstrengungen genannt, die  mit der Flüchtlingsthematik zu tun haben. Auch wenn dieser Bereich viel „Manpower“ und Ressourcen bindet, so dürfen gerade die Erfolgsaussichten von jungen  Arbeitsuchenden nicht in den Hintergrund gedrängt werden. „Oft sind Klagen zu hören, dass gerade die jungen Menschen Wilhelmshaven verlassen und keine Perspektiven  sehen. Da muss man mit aller Kraft Anstrengungen unternehmen, dass sich das ändert. Eine Verlegung der Beratungsstelle wäre auch wieder das falsche Signal“, halten  Barbara Ober-Bloibaum und Frank Uwe Walpurgis als Fazit fest.

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